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São Luís ist seit 1621 die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Maranhão. Im Jahr 2007 hatte São Luís 957.515 Einwohner. Als Bürgermeister wurde 2004 Tadeu Palacio (PDT) mit 50,2 Prozent der Stimmen gewählt.
Die Stadt liegt auf dem östlichen Teil der Ilha de São Luis in der Bucht von São Marcos. An dieser Stelle der brasilianischen Küste beträgt der Tidenhub etwa sieben Meter, wodurch bei Ebbe riesige Sandflächen freiliegen.
Der Ursprung der Stadt liegt im Jahr 1612, als die Franzosen in diesem von den Portugiesen noch nicht kolonialisierten Teil Brasiliens ein Fort bauten. Dieses Fort fiel jedoch schon im Jahr 1615 nach einjährigem Kampf an die Portugiesen. 1631 wurde die Siedlung von Holländern eingenommen, doch 1664 bekam Portugal nicht nur hier, sondern in ganz Brasilien wieder die Oberhand. Charakteristisch für die Altstadt sind die mit portugiesischen Fliesen (Azulejos) bedeckten Fassaden. Das Stadtzentrum ist seit 1997 als Weltkulturerbe von der UNESCO geschützt.
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