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Sulina ist die einzige Stadt innerhalb des rumänischen Teils des Donaudeltas, an der Mündung des Sulinaarms ins Schwarze Meer. Sie hat etwa 5.000 Einwohner.
Die Stadt ist nicht an das rumänische Straßennetz angeschlossen und daher nur mit dem Schiff erreichbar. Sie war schon zu byzantinischer und später genuesischer und türkischer Zeit ein wichtiger Fluss- und Seehafen, im 19. Jahrhundert sogar Sitz der europäischen Donau-Schifffahrtsverwaltung. Durch ihre isolierte Lage und den Bau neuerer und größerer rumänischer Donauhäfen (zum Beispiel in Giurgiu oder Galaţi) verlor die Stadt aber im 20. Jahrhundert massiv an Bedeutung. So beträgt heute die Arbeitslosenquote ca. 40 %.
Der alte Leuchtturm von 1802, einige alte Villen am Kai und der große Friedhof sind Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Sulina verfügt über einen viele Kilometer langen Sandstrand am Schwarzen Meer, der Tourismus steckt aber noch in den Anfängen.
Bis 1948 gehörte die Schlangeninsel zu Rumänien und zur Stadt Sulina.
Die Kilometrierung der Donau wurde "an der Mündung bei Sulina" begonnen. Mit der Zeit wurden im Donaudelta weitere Gebiete angelandet, sodaß die Mündung ins Schwarze Meer heute einige Kilometer weiter, "vor" dem damals festgelegten Kilometer "0" liegt.
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