Zypern ist eine Insel im östlichen Mittelmeer, die im Jahre 1960 von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Sie ist die drittgrößte Insel des Mittelmeers und gehört geographisch zu Asien.
Mit einer Fläche von ca. 9.251 km² (griechischer Teil ca. 5.384 km², türkischer Teil ca. 3.355 km², britische Militärbasen Akrotiri und Dekelia ca. 255 km², Pufferzone ca. 4%) ist Zypern nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer (West-Ost-Ausdehnung ca. 230 km, Nord-Süd-Ausdehnung ca. 95 km).
Die Entfernung zur Südküste des türkischen Festlandes beträgt 68 km, zur Ostküste der griechischen Insel Rhodos 394 km und zum griechischen Festland ca. 830 km, zur Westküste Syriens ca. 95 km, nach Ägypten ca. 325 km. Zypern gehört geographisch zu Asien.
Zwei Gebirgszüge durchziehen die Insel, die zur Küste hin abfallende, sonst schroffe Kette des Pentadaktylos (Beşparmak) im Nordosten und das vulkanische, waldreiche Troodos-Gebirge im südlichen Landesinnern, mit dem Olympos (1.952 m) als höchster Erhebung. Zwischen beiden Gebirgen erstreckt sich die fruchtbare Ebene Mesaoría (Μεσαορία /„zwischen den Bergen“/ Mesarya) mit dem Zentrum Nikosia (gr: Lefkosia, tr: Lefkoşa). Die 671 km lange Küste besteht teils aus ausgedehnten Sand- und Kiesstränden sowie aus steil abfallenden Felsküsten mit kleinen Buchten. |