Sandakan ist eine Stadt an der Ostküste Sabahs in Malaysia. Die Stadt ist berühmt für seine öko-touristischen Attraktionen, wie zum Beispiel der Orang Utan-Auswilderungsstation Sepilok, dem Nationalpark Kepulauan Penyu (Schildkröten-Inseln), dem Kinabatangan (mit 560 km zweitlängster Fluss Malaysias) und die Gomantong-Höhlen, bekannt für ihre Schwalbennester, die auch heute noch dort abgeerntet werden.
1991 hatte die Stadt 157.180 Einwohner.
Im Zweiten Weltkrieg hatten die Japaner in Sandakan ein Arbeitslager, das durch die Todesmärsche von Sandakan berühmt wurde, in denen vermutlich etwa 6000 Javaner, Briten und Australier umgebracht wurden oder an Krankheiten oder Unterernährung starben.
Sandakan war von 1883 bis 1946 (zeitweise auch unter dem Namen Elopura) Hauptstadt von Nordborneo (Sabah), anschließend wurde Kota Kinabalu (damals noch Jesselton) Hauptstadt.
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