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Naharija ist eine Stadt am Mittelmeer nördlich von Haifa im Nordbezirk Israels mit knapp 51.000 Einwohnern.
Im Altertum bestand an der Stelle Naharijas zwar schon einmal ein phönizischer Hafen, die heutige Stadt wurde aber erst 1934 von jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet und war zunächst eine landwirtschaftliche Siedlung privat wirtschaftender Bauern (Moschawa). Schon früh begannen einzelne Siedler, kleine Hotels einzurichten, um Erholungssuchende aufnehmen zu können.
Lange Zeit war der Ort die einzige jüdische Siedlung in der Küstenebene nördlich von Akko. Deswegen war Naharija 1948 während des israelischen Unabhängigkeitskrieges von der Außenwelt abgeschnitten und konnte nur mit Booten über das Meer versorgt werden.
Am 22. April 1979 wurde Naharija Ziel eines Anschlags durch die Palästinensische Befreiungsfront, dessen Anführer Samir Kuntar war. Während der Israel-Libanon-Krise 2006 wurde Naharija von der Hisbollah mit Raketen beschossen.
Im Januar 2009 wurde Naharija während des Gaza-Krieges erneut mit einigen Raketen beschossen. Die Hisbollah bestritt eine Verwicklung, militante autonome Palästinensergruppierungen im Libanon sollen verantwortlich dafür sein.
Heute ist Naharija ein gern besuchter Badeort. Die Innenstadt liegt am Flüsschen Ga'aton, das in der Stadt kanalisiert ist und von einer Allee gesäumt wird. Von touristischem Interesse sind in der Umgebung vor allem die nahe gelegenen Kreidefelsen von Rosch haNikra an der libanesischen Grenze und die Stadt Akko einige Kilometer südlich. |
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